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aus guter manier und schlechter
gehorsam heraus empfiehlt es sich bekanntlich, eine art einleitung hinein zu formulieren.
formgerecht und haltungsstark sozusagen einzuleiern was behäbig umgeleitet wird,
im kreisel von leidenden worten, kränklichen wortspielereien und gebrechlichem wettkampf.
- genau genommen ist es nicht meine stärke,
zu
punktieren, was
unterstrichen gehört und ein
stückchen genauer noch:
ich hasse die individualität, im gesamten,
ganz allgemein.
ich tue allein, was ich am besten kann: aus dem billigen mietfenster herausschauen, rauchen und verurteilen.
denn liegen tut mir das richten und die sentenz zu meinen füßen.
deshalb hüte ich, was ich kann und notiere was ich will, zum beispiel:
anfang.
ich setze mich in folgendem mehrfach an den schreibtisch, das verrate ich schon jetzt, auch wenn es kein geheimnis ist,
aber nun ist es eben das erste mal;
mit dem stift in der hand, der stift schaut mich fragend an, was eine lüge ist:
stifte können gar nicht schauen und ausschauen tun sie
tot
und fragen haben sie überhaupt schon gleich gar keine!,
beantworten können wir es nicht mit sicherheit ob da keiner daheim ist, aber sicher vermuten.
vermutlich ist es das, was mich ein wenig gruselt an der unbelebten welt; dass stifte kaum etwas machen,
sie können eigentlich generell nicht viel tun! - außer schreiben.
und das noch nicht mal von allein.
der mensch aber, im vergleich zum bleistift, kann nicht nur schreiben, der kann sogar allein sprechen!, aussprechen,
was sie bedrückt, ausdrücken,
was ihn schwächt und zu sagen hat der humanitäre fachexperte tautologisch sowieso nie nichts.
der einzige der immer schweigt, ist der gentleman.
aber dem herrn sei dank, ich bin eine dame.
ich lege den stift beiseite, den brauch ich nämlich gar nicht, modernisierung der schreibformen sei dank!,
sage ich da immer, (schelmisch) vor mich hin und schalte den computer ein.
manchmal lüge ich und behaupte, dass ich am bildschirm arbeite,
aber was ist ein werk, wenn es am ende preislos bleibt, richtig? richtig.
für viele ist sie deshalb schwer, die frage, was wertvoll genug erscheint, expressiert zu werden,
und scheinbar noch schwerer greifbar ist folgendes:
expression ist laut geltender kriterien nur schwindelfrei und zweifellos, wenn das ausgepresste im anschluss an das
rausdrücken
dann auch wieder gründlich rezipiert wird, also reingepresst wird, in den rezipienten.
nach einem gesunden bissen des dessert der erkenntnis ist trotzdem jeder klar,
dass die expressionistin ja auch zugleich der rezipient ist und
zack : zeit
weilen scheint jede hoffnung des herumpressens sinnschwach.
die realität ist vielleicht eher so etwas wie ein zurückstopfen, oder mehr noch eine art wiederkäuen.
die daraus resultierende schwer verdauliche sprache – denn sind wir ehrlich,
wer findet für diesen zustand noch leichtfüssige worte?
,wir liegen brach im kummermagen der meisten und schmecken tut die ehrlichkeit den wenigsten.
die anstandslosigkeit ist trotzdem keine seltenheit, denn geschmack haben vermeintlich alle:
die sinnschwachen kauen wieder, was ihnen vorgesetzt,
die ungezügelten kotzen aus, was ihnen serviert,
auf dem mir passt's nicht teller.
deshalb kennt ein jede kuh den druck des wiederbeißens ganz genau:
zusammenhänge zu identifizieren, die essenz heraus zu kauern,
aber, weiß gott!
,so viele kausalitäten sind möglich.
die freiheitsliebenden optionen sind geplagt von zu vielen stringenten schlüssen,
die die wiesenshungrigen euter im zaun halten und limitiert stehen die geister der minderkultivierten auf der weide ohne ausgang,
sich ihrer misslichen lage nicht bewusst und den zaun als ruhegrenze wahrnehmend.
das reinschauen ins gehege ist eine einzige enttäuschung.
deshalb logisch:
schluss.
ende.
geben wir es auf mit dem denken.
geben wir es auf mit dem schreiben.
ich schreibe vor: erst gärtnern wir kühe pflanzen in der stadtnatur, säen blumen und sträucher und bäume in den urbanen kontext,
(was auch immer das heißen mag: kontexte und referenzen, schwierige wörter, so einfach herumschmeißbar, wenn man nicht fangen kann.)
jedenfalls: hängen die artikulierung anschließend im kontext auf,
erhängen sie alle gemeinsam, einsam und zuvielt.
ein sakraler abgang,
die flora verlässt die blumige beschreibung. die autorin denkt,
die zynik hätte ein wunderbares lied zum abschied gesäuselt. der architekt denkt,
der lichte eingang ist unerwartet dunkel geworden. aber auch: der einstieg wurde doch so sanft gedacht.
also ist es beschlossen!
,alles bleibt wie es ist, ich einige mich mit mir selbst (frau hochwohlgeboren) darauf:
hier wird gar nichts mehr gemacht.
der angeheiterte zweifel, der sich die hirnreben hinauf gewoben hat wird einfach weggepflückt,
weg mit dem unkraut ohne alkoholgehalt,
das belustigt mich nichtmal montags.
und drum:
offiziell ist es, ich lasse die ungehängte sprache von der leine und erkläre den anfang als beendet.
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einer sagte mal,
da erinnere ich mich noch ganz genau:
das erstlingswerk sei immer jenes, welches mit dem vater abrechne.
und da gebe ich ihm recht, dem guten mann der das von sich gab, und
nehme gleich zur hand den schlechten, der sich freikaufte.
willkommen zur toilettenpsychologie, ein jede kann teilhaben am globuswissen über geisteslandschaften.
günstig, ja beinahe kostenlos wars für den vater, mich zu erstehen, aber untersteh dich!, einzufordern, dass da noch mehr entstünde.
leistenbruch alleinerziehung.
ausgelutscht die traurige leier, ausgerutscht die tüchtigen genitalien, aber macht nichts, tüchtig produzieren sie von der alleinunterhaltenen sorte.
verzogene gören können es nicht werden, dazu fehlt das geld, und das gesicht vom papa sehen die kinderaugen nicht, wenn er es zum kummerbeutel verzieht,
weil monatlich der kassenalarm schrillt.
dass er stolz ist auf den fleiß der zwangsbescheidenen brut, die sich so knochenhart durchs leben schlich,
lässt er sich nicht nehmen, spielt verstecken mit der wahrheit und sonnt sich im licht des guten erziehers.
darum: monat für monat zahlt er fleissig den beitrag des futtergeldes,
weil der staat ihm sagt er muss,
aber freilich würde er's lassen, wenn er nicht müsst.
an weihnachten jedenfalls geht er dann zu seiner schwester oder zu seiner schwägerin oder seiner mutter oder wem auch immer;
da wo sie eben alle hinschleichen, die
seltsamen väter
ohne familie, und versetzen dort die kleinsten am tisch in irritation.
die unschuldigen wundern sich wer die herrschaften sind, die da so einfältig, eigenartig und einfach am deckchenzipfel
der gesellschaft hängen, schauen lieber weg und sehnsüchtig aus dem fenster,
bis das christkindl kommt.
ich sage es nur zu gern, ein lagerfeuer in dem schönen wintergarten des lieben vatis zur bescherung stünde ihm gut und seine haare zu berge.
die alten egos einsam, vereinsamten schon bevor sie überhaupt allein waren.
aber achtung.
trugschluss! schuss, peng peng.
nicht alle vegetieren isoliert,
manchmal zumindest haben sie nämlich auch freundinnen; keine gefährtinnen aber
gefolgschaften,
nicht auf augenhöhe aber bildungsniveau; soweit zumindest meine zweideutige beurteilung nach einfältiger beobachtung.
holistisch denke ich:
na, die kommen ihnen schon auch noch abhanden.
dann lache ich ein bisschen.
und spiele ein wenig mit dem feuerzeug in den kuppen.
zwischen den fingern enthuschen sie ihm, die pranken aber sind ihm angewachsen,
denk ich,
da sind ihm die hände gebunden, und drum: schwer tut er sich! beim rockstarspielen.
der vater sagt:
die tochter wird
schon noch heim kommen wenn sie erstmal einen sohn hat,
aber egal was dem väterchen einfällt, den gefallen kriegt er nicht, das hat er in der fantasie geträumt und in der realität erlebt.
es verhält sich mit der reproduktion nämlich wie mit der rezeption, auch neben dem rein- und rauspressen.
das reproduzieren, diese verhältnislose massenproduktion von schwer nutzbaren schleuderartikeln,
ist ein schnäppchenmarkt für den herrschaft nichts können muss, um als erzeuger den ramschstand aufbauen zu dürfen.
eine familienmesse ohne eintrittspreis.
und wir kennen die tonleiter von dingen, die nichts kosten:
günstig, billig, sündhaft.
verboten gut schmeckt es dem nach immer mehr frauen, das friedvolle, objektlose idealprodukt vom kinderlosen leben.
ein friedliches leben, das hatte
der papi
auch.
vor der saat. in dem staat.
nach der ernte war's zwar immer noch ein leben, das kann man nicht bestreiten,
aber vom streiten abgehalten hat's trotzdem keinen und auch niemandem vorm verschwinden.
also entschied er sich wie jeder gute vater für den kostenintensive freifahrtsschein der freizügigkeit als für den preis der verantwortung.
befreiungsschlag: spermabetrag.
teuer kommt, was schlecht geschützt, sagt da eine.
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ein anderer,
ein welcher weitaus geschätzter wird, der erich fromm
nämlich, der schaut sich die form eines individuum wie den frommen vater
die schlichtheit ganz genau an und schließt dann vom einzelfall auf die gesamtgesellschaft.
ich dagegen schließ die schublade vom sonderfall und mich eigens weg,
da hat mich meine eigene geschichte gleich wütend gemacht!, raus aus der dunklen stimmung und
rein in den hellen bunker
der identitären traumvorstellung und des kontroversen formulierungstheaters.
aber eins möchte ich noch anmerken bevor wir fortfahren mit der zeit und den nachfahren der vergangenheit,
weil wie sage ich immer so schön: ich wär' ein wunderbarer vater.
ich esse gerne die reste von den
tellern der satten
und ich nasche freudig vom obstkuchen der bevorzugungsgesellschaft, und ganz überhaupt, vorzüglich!,
so lecker schmeckt die karriere heute wieder.
so schön haben die weiber den tisch dekoriert.
so weiß und sauber ist die serviette durch die brille eines mannes,
so trügerisch die gläser der neuzeit frauenoptik.
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über den tempus gibt es viel zu sagen
und doch, auch wenn wir in gedanken zeit mit ihm verbringen,
rennt er davon vorm epizentrum des hexenzirkels,
denn da graust er sich so vor den warzengesichtern der wahrsagerinnen die die zukunft herauf beschwören, da reichts ihm
so sehr dem tempus, dass er einfach fortfliegt.
zukunft zukunft
zukunft, vergangenheit.
zeit gibt's nämlich gar nicht.
mit der zeit zu reden ist nicht möglich, warum ein jeder über sie schreibt, wie über eine liebe, die so schwer abwesend umherfliegt.
ich kann nicht anders, ich tue das selbe, aber ich schreibe es in kürze nieder.
verspreche auch: schnell und knapp, denn geld ist zeit.
zeitgleich:
spirit mythos: pathos verödung. verzögerung.
gleichzeitiges vereledenen. allgemein bestraft uns nun ja gott sei dank nicht mehr der liebe herr,
weil
sich das mythenlose leben bewiesenerweise auf der erde und zu lebzeit abspielt, da können wir uns beim besten willen und guten glauben nichts anderes mehr einreden;
die wahrheit gibt es zu akzeptieren und äpfel landesweit im angebot – dort, in der welt, in der sich globus lohnt und glaube nicht.
deshalb ist es nun auch das haben und nicht mehr das geben, das uns triebsteuert.
und sind wir ehrlich, das haben ist schon was schönes.
lieb habe ich etwas, was mir gefällt und noch lieber gefällt mir, wenn andere es nicht kriegen können. mit diesen kleinen oder großen trümmern,
die wir uns so eisern erspart habe, können wir dann kurz unsere fragmentierten seelenlandschaften dekorieren,
uns in sie sachlich einfühlen und sediert wohlfühlen.
und ja, so günstig und ja auch!,
so niederträchtig zugleich sind sie,
die schönen dinge aus der konsumtheke.
es ist bereits überstrapaziert worden zu erwähnen, dass kinderblut aus der dritten welt gratis mitgeliefert wird in den schäbigen transportverpackungen die wir glücklich aufreißen.
die nachricht ist so unbequem und ausgeleiert, dass noch nicht mal mehr der karl lagerfeld die jogginghose ins spiel bringt.
aber vielleicht kann er auch einfach nicht mehr mitspielen, weil seine partie vorbei und der bittere nachgeschmack schön langsam verflogen ist,
den sarg aufmachen, will trotzdem keiner.
deshalb ist es denke ich abwechslungsreich, sich einen moment mal statt dem blut den kindlichen speichel vorzustellen,
sich auszumalen,
wie der balg das schöne selbstgemachte fa- brikat kurz ableckt, einen moment des bengels eigen nennt,
bevor der goldene dicke um die ecke bummelt und es den kleinen kinderpatzen entreißt.
weil geld zahlt für güter.
nicht die tränen einer gesellschaft deren augen wir nie zu gesicht bekommen. unser scharfblick zählt jedenfalls das wesentliche,
das gesehene wird erst juriert, dann archiviert.
vergessen die kauffreude mit den kafffreunden und kaffeekerstins der letzten woche.
es könnte nicht einfacher sein:
ausgeschaltet die weitsicht, erneut aufgesetzt die scheuklappen,
auf und los!
es geht auch schon wieder los, rein in die dinglichkeit, der platz ist noch warm, das karussell noch nicht gestartet, wir suchen:
ja, was immer wir eben haben möchten! wollen ist das neue brauchen.
belästigende benötigung der nötigenden bestätigung.
notgedrungen und unbestreitbar aufgegeilt werden wir also vom preisschild der dinge unseres herzens angezogen,
wir können nicht anders,
wir rennen zur kasse, das spiel des lebens, der preis der gesellschaft.
trickreich und niederträchtig:
was soll denn auch noch warten, in einer welt ohne gott gibt es keinen teufel,
ohne himmel keine hölle.
die neue unterwelt: armut auf erden.
lieber arm ab als arm dran, sido.
gut: besser sozialstaat als kastensystem.
besser: am besten vermögend statt mittellos.
der mythos geld.
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der teufel trägt haute couture, und:
die hölle ist hübsch anzusehen.
das gut sitzende kostüm kaschiert besser die laufenden unsicherheiten, das makeup schmiegt sich an die fahlen nuancen des alter egos.
an diese frau kommt nichts heran, und wenn, dann läuft es davon wie es angekrochen kam,
das kann ich riechen.
es gibt nur einen satan, aber was, wenn in dem selber die saat des bösen floriert?
alles gute zum geburtstag, liebe matroschka des abscheulichen.
und in der matroschka wartet folgerichtig die abgründigkeit, in der wiederum noch viel grausigeres zu befürchten ist und so weiter und so grausam.
gärtnerinnen jedenfalls, die das unkraut im garten halten könnten, gibt es keine, nur einer hat die erlaubnis zum jäten.
und sie wässert ihn was das zeug hält. staubig stehe ich hier, in meinem eigenen trocktraum, der friedliche garten der dürre, der erich würd' sich freuen,
denke ich,
weil er auch die andre seite sehen würde, schön grün ist es dort,
ja ja.
es könnte meine gier entzünden, aber glücklicherweise kommt's nicht rüber, das feuer, weil drüben alles nass ist. deshalb sitze ich hier in
narrativer gefahrenfreiheit.
die süßen absichten triefen feucht von der oberlippe der oberbefehlshaberin,
ich sehe es von hier herüben ganz genau. wer sicher gehen will,
kauft wasserfesten lippenstift,
wer unsicherheiten mit sich schleppt,
verlässt besser die lagune und wer ängstlich ist,
wird laufend verlassen.
denn: im land der geistesgegenwärtigen ist kein platz für abwesende.
wer fehlt, wird nicht vermisst.
darum säuseln die zarten lippen des teufels, aus scheu vor den anwesenden konsequenzen;
diese betörenden sirenen um streunende gärtner anzulocken, und sie kommen in scharen!,
die narren der unfreiheit; alle wollen sie von der knospe des wahnsinns kosten,
soll's kosten was es muss.
das schöne an einem heckengefängnis ist ja bekanntlich,
dass es von außen so aussieht wie ein intimer garten der entdeckt werden will.
(schöner noch: das beispiel zeugen jehovas - wunderbar, wenn die leuchtenden
paradiesplätze limitiert sind,
da kann auch ich nicht anders, da gehen auch bei mir alle lichter an.)
zurück.
analyse:
wer also drüben als letztes in die falle reinspaziert,
schließt das gartentor gewissenhaft hinter sich zu und sie sich allesamt weg.
eine zaghafte horde, freiwillig zusammengepfercht in der abgeschlossenheit.
(nebenbei: ich hab' mir ein podest gebaut, um besser über die hecke schauen zu können,
die da drüben so neu in der nachbarschaft steht.)
mir kommt hier herüben ein gedanke beim betrachten des trugreichen paradieses:
humidität schützt vor einer verbrannten hecke und eine unverbrannte hecke die gefangenen von der außenwelt.
aha -
philanthropisch wie ich bin, denke ich:
immerhin würde im fall einer brennenden hecke auch die ganze rotte mit verheizt werden.
heiß ist sie, der satan.
und aber hallo, wenn die hölle lächelt, ist das feuer machtlos.
teuflisch lockt sie, locker sitzt das lächeln, das so viel verspricht.
lose schwingen die seile der vernunft. lustig sieht sie aus, die kolonne sadistischer idioten,
die bereit ist sich im saft des wahnsinns zu ersticken,
aber ich schaue spielen gerne zu, selbst
mache ich mir lieber die finger nicht dreckig, aber für den startschuss
kann ich über schmauchspuren hinwegsehen.
da stehen sie also alle in einer reihe und wir schlängeln uns zurück zur billigen realität.
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oberösterreich.
ja oder auch nicht, leogang jedenfalls.
da liegen sie, die zeitungen der mama,
nicht meine mama,
nicht meine zeitungen,
nicht mein österreich.
nicht mal der besitzer ist da. und deshalb bin ich allein im reich der klatschpresse.
bin allein in dem haus, vielleicht auch nicht,
schließlich ist noch jemand anderes da. da grätscht ein gedanke in den raum, kann man pullover eigentlich auch mit vibration trocknen?
wie auch immer.
ich wollte schon immer mal allein sein mit dem boulevard journalismus,
er kennt sie schließlich alle,
aber ich weiß nicht mal wie er aussieht.
dafür sehe ich wie die kim ausschaut, nach der trennung von kayne.
ich wusste nicht, dass das geld in einer beziehung ist, beziehungsweise war aber wahrhaftig, interessieren tut's mich kaum.
mit dem günstigen tagesspiegel aus dem warenhaus ist es eben so eine sache. der füttert uns mit
sinnschwachen
informationen vom privatleben der entschiedenen prominenz,
denen da oben, von denen wir hier unten einen bericht erhalten, da in oberösterreich.
dabei bin ich nicht mal österreicherin.
aber ich sehe, uns alle interessiert eben wohl einfach selbiges.
jetzt bin ich aus langeweile gleich ein wenig abgedriftet und hab spöttisch über hugo ball nachgedacht.
der hugo ist ja auch kein österreicher,
der hat seiner zeit im wissenschaftlichen kontext gedient und mit dadaistischen gedichten gesorgt.
moralisch verödet wie der mann worte um sich schoss, aber die allgemeingültigkeit hat sowieso das interesse an seiner schreiberei verloren,
also lassen wir dem hugo ball seinen ruf.
meine geisteskapazität nimmt ab.
hallo?
abnehmen kann ich auch dank dem nächsten beitrag.
göttin bewahre, wo wären wir denn noch gestern,
wenn wir nicht stets schlanker würden.
dünn.
dünner.
weg.
aber geschmeckt hat es trotzdem, das kalorienreduzierte bananenbrot ohne zucker und ohne bananen von seite drei.
mir schmeckt das schlanksein jedenfalls, aber jetzt erfahre ich, da geht noch mehr.
da ist ja noch was los.
wenn ich nur noch heiße trockenluft esse, kann ich vielleicht das tageshöschen noch ein nümmerchen kleiner kaufen. erst konsumier ich also die schwachsinnsluft und dann renn ich hinein in die verbraucherzentrale des kaufrausches und gönn mir ein neues beinkleid.
so sitzt es recht im richtsystem. so werde ich das tun, ja!
,wer
a
sagt muss auch
kayne
sagen wenn er von der kim redet,
sag ich da, ach, nein,
sag ich nicht mehr, ist ja vorrüber.
zum schalter geh ich trotzdem und schalt mir alle knospen aus mit mei- ner neuen leggins, dem höschen der hochkultur.
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kassiererin!
kaschiert muss werden was sich abzeichnet, jung sein, jünger erscheinen. jüngst bin ich haarlos durch die welt gehüpft,
denn polierte beine gleiten vorteilhafter über den laufsteg der schönheitsideale und glatte mösen besser vorbei am stoppeligen part des patriachats.
zeitweise unrasiert kriechen sie umher, die faulheitshippies des 21. jahrhunderts,
aber vor dem geschlechtsverkehr wird die straße dann trotzdem geräumt,
die zeit nehmen wir uns für den sicheren transport,
keine frage sondern eine antwort auf verhaltensmuster.
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richtig erinnert.
der rasierer war schon früher gebräuchlich abhanden gekommen und hinterließ seine spuren in anderen fachgebieten.
trotzdem,
die zartheitsluisen mit den weit aufgeritzten armmustern, die sind jetzt ausgewachsen.
traurig liegen die klingen nun am beckenrand,
zurückgelassen und gealtert, damals wegelagerung badezim- mer, die tür hinter sich zu,
die schublade auf, losgelegt mit der messermassage.
heute sind es die unterschenkel, nur ohne haare, keine stigmas.
zustand der unzulänglichkeit geheilterweise vorüber und die zeiten des schneidens vorbei, der
basteltrend geht tendenziell heutzutage ja richtung kleben.
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um anzuhelfen, was geschieht,
während anderswo der krieg passiert,
halt ich lose die wörter, die so griffbereit hierher garderobiert wurden,
denn:
schreibtaten tun sich nicht von allein
darum schreibe die taten nieder im schriftverkehr der vorfahrtsgesellschaft.
vorgefahren ist auch die kanzlerin über das bundesverdienstkreuz ketzte woche, wie ihre vorfahren, oder so ähnlich.
gefahren lauern jedenfalls überall. zum beispiel die gefahr, dass das butterbrot vom schnöden schreibtisch herunterfällt oder,
dass der gefährliche dritte weltkrieg ausbricht,
corona ist ja schon ausgebrochen und der clemens s. auch.
vorsicht vorsicht!
rufen sie da;
bei all dem herumkriegen und umherpandemieren haben wir fast für einen moment die katholische kirche aus den augen verloren!
aber als gute christin denke ich, ein jedes buch sollte einen lieben platz für den lieben papst haben.
fast vergessen sind sie, die lieben worte die religion für uns übrig hat. na grüß gott, stell dir vor, wäre ja noch schöner.
heil papst, ein kind zum frühstück und dann entspannt zum abendmal.
abermals.
heile welt, himmlisches vergnu gen,
heilige brutstädte des boshaften.
böse können sie nicht sein, denke ich jedenfalls, das wäre ja lächerlich,
schließlich sind sie gottesgläubig und der glaube, der hat ja immerhin ein spielpaar regeln, die es zu befolgen gilt.
und folge leisten die gläubigen dem heiligen geistesgefängnis,
denn nur die gefolgschaft die immer brav ist kommt dahin wo die sonne auch zwischen den arschbacken scheint.
empfängnis der mutter idiotie.
oh wie schön ist säkularisation.
oh wie schade, dass panama nicht existiert.
aber ach, sein wir mal nicht so.
mama merkel und die meilensteine der weiblichen politik
trinken jedenfalls kaffee an einem tisch mit dem herben weltbild des vergangenen jahrhunderts,
das passt jetzt kaum zusammen, wie die geschichte zu der vom franziskus,
und schwer auszusprechen eigentlich, denn das letzte jahrhundert ist noch so frisch; ja ...
aber: vielleicht liegt sie deshalb so nahe,
die titulierung:
generation der degeneration.
fern dagegen liegt jedenfalls dieses abendland,
da wo die religionen herkommen, die unsere selbstbenannte hochkultur für wichtig ernannt hat.
nicht die wiege der menschheit, kein bestandteil der ersten welt, aber die schwingende schaukel des lieben vaters.
ob der papi wohl auch gerne mit seinen kindern spielt?
na na na.
die mama diesen jahrhunderts ist jedenfalls kinderlos.
und die maria ist streng genommen auch gar nie mutter gewesen.
da ist doch irgendwas verkehrt, meint einer.
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zur neuen frau merkel.
aber vorher noch einmal kurz nochmal zur mutti, aus nostalgie.
gegangen ist die alte feierwillig,
und ist damit der erste, die nicht gegangen wurde. chapeau.
weg ist sie ja auch eigentlich gar nicht, sie macht nur urlaub in der ostseepension des vertrauens.
gedient hat sie früher, gereicht hats alle mal,
nun hat sich's aber eben ausgereicht. gediegen speist die dame jetzt im herrensaal,
dirigiert nicht mehr, diniert statt zu erzürnen,
kocht zum abend wild statt vor entsetzen.
beim spannenden herzschlag der neuartigen version ist jedenfalls anzumerken, dass sie sich auf seidenem faden tanzend in die gedankliche einöde selbstständig ausdünnt.
und neben all dem stört mich dann ehrlich gesagt auch die neumodische literatur.
und diese sternstunden mit den intellektuellen der zeit.
die hecheln den politikern in nichts nach!
,in meinen augen und aus meinen fingern.
deshalb lese ich nicht,
sondern schreibe nur.
das wort neumodisch finde ich oppulent erfrischend.
in der trockenlandschaft der altherrschaften die ihre wort im sinnfreien stadion kreisen und nach
400 metern
ohnehin keinen windhauch mehr einschnaufen können.
genauso langatmig fühlt sich's nämlich meistens an, wenn der spiegel schreibt,
so nämlich, meine damen und herren
und und alle zwischendrin und außen vor. da lacht die mama und ich ein wenig mit ihr,
erzogen hat sie mich dazu, aber die komik verstehen wir beide mit unserem kleinen frauenkopf unerzogen.
_________
schlagzeile:
das ausländeramt heißt jetzt willkommensbehörde, da würde sich der arme herr doktor geerd hamer im krematorium wenden,
wenn er das noch lesen müsste.
hanau, hamer, hit - hihi!
denke ich da:
alle guten dinge beginnen wohl mit dem achten buchstaben,
zufall? fragt der verschwörungstheoretiker da skeptisch.
nein
nein!
antwortet die methode, die statt antworten konspirationen auf fragen findet, die in der praxis null,
komma,
josef relevanz haben und trotzdem als der drang einer stümperhaften elite bezeichnet werden kann.
aber detaillierter zum gesandten herrn doktor messias intellekt.
doktor dürfen wir ihn ja eigentlich gar nicht mehr nennen, den erfinder der germanischen medizin,
aber ich tu's trotzdem,
weil ich eigentlich ganz wild bin,
erinnern sie sich bitte an dieser Stelle an die kerle mit den prallen bällen.
würde er noch leben, wär's wohl so:
während ich das hier schreibe,
malt der hamer sich fröhlich die eier braun,
wie sie dem rechten spektralkörper eben am besten gefallen.
aber vorsicht!,
das ist kein spaß,
das ist die sogeschimpfte alternative medizin.
die alternative für deutschland.
die germanen, dem doktor sei dank, die müssen ja glücklicherweise nie zur willkommensbehörde.
der eintritt in die begrüßungsskultur ist zwar bei weilen günstig, aber für den stampfenden ärgerbürger,
der die würde mit seinen haxen tritt bis das bein kaputt getrampelt ist,
bleibt das spektakel unerschwinglich.
der phänomenintellektuelle dagegen leistet sich, wenn er einmal
krank werden sollte,
statt dem arzt den heiler, geht statt ins krankenhaus in den rosenhof vom andächtigen hamer nach bad krozingen (würg).
denn:
eine jede weiß: bei der gesundheit geht’s ihm nicht ums geld!,
lässt sich dort entweder im notfall verrückt behandeln oder stirbt friedlich,
am reinchirugierten judenhass,
das weiß er noch nicht so genau,
der patient.
innovative hexenkunde gefällt dem doktor:
statt einem skalpell benutzt der tüchtige metzger eine sogenannte säge, so präzise, dass am ende gleich handgroße wunden bleiben,
mit denen er sich die taschen vollmacht.
mit den vollen tüten und der inhaltslosen lehre im gepäck macht er sich's gemütlich in der sonne der süderweiterung des deutschen reiches.
der hamer unterrichtet aus dem süden, wer karies hat, der hat eigentlich nur nie die chance gehabt, einmal richtig zuzubeißen und außerdem!
wie immer sind die lieben eltern schuld die ihre arglose brut unterdrücken bis zur beißungslosigkeit.
dieses arme jungfräulein milchzähn,
das doch so unschuldig und aber auch so dringend reißen will, aber!,
es ist eben
nicht erlaubt!
weil
nichts darf man mehr
und
alles ist verboten
und darum kriegen sie eben karies, die zähne,
die kinder, alle.
separiert situierte lassen es also gut sein mit der schulmedizin,
gelernt haben sie zureichend lückenhaft und verstanden wenig genug um sich eine formschwache meinung heran krüppeln zu können.
mit der hinken sie dann zum lieben onkel doktor, der bandagiert ihr hirngespinst und schneidet ihnen auch gleich noch den hals ab,
geht zur bank und dekoriert die büsten auf dem busen des privaten wohlstands.
dort rutscht er ein wenig,
huch!
,der denkerschädel,
der jetzt mit sicherheit nichts mehr verkopft, aber ich weiß:
das gefällt ihm, dem doktor, der spielt gern mit den strängen des schaukelnden windspiels des wahnsinnigen.
heilpraktiker.
heil hamer.
schelmisch begegne ich dem doktor auf augenhöhe mit der lügerei,
bevor er mir das sanatorium um die ohrenhaut prügelt und mich zu sich rein beerdigt.
es ist besser, mir nicht zu glauben. besser noch ist es, nur der skepsis zu vertrauen.
aber das weglassen jener neuen heilkunde, das wird wohl das beste sein.
und drum:
medizin bleibt medizin und
willkommensbehörde bleibt abschiebeamt.
da braucht der böse migrant sich nicht zu schämen,
denn eins hat er gemeinsam mit dem liebem doktor
beiden fehlt der zettel zur partizipation,
der eine wird eingebuchtet
der andere abgeschoben
detailarbeit
__________________
zur scham, ein falttuch
aus reiner privatheit.
denn; ehrlicherweise sitze ich jetzt hier in der wüste, tatsächlich ein bisschen eingetrocknet,
aber gut,
so ist sie wohl,
die neue traumwelt und denke, es lohnt sich, zu notieren, wie verstaubt es hier herüben ist.
einfältig wie ich bin ist es erst drei wochen her, da war ich noch traurig, jetzt bin ich wütend. aber klugerweise habe ich mich erst kürzlich wieder mal gebildet,
deshalb fühl' ich mich dieser situation – mir selbst – einfach überlegen.
zum glück weiß ich:
die kunst erlaubt's.
deshalb streif' ich mich einfach ab und stürze mich rein.
in zukunft bin ich besonders,
denn ich bin eine gesonderte kreatur, noch nicht jetzt, aber gleich.
so läuft das mit der selbstdefinition, denke ich
hämisch:
ich sage wer ich bin. ich werde was ich sage.
und dann weiß ich, wer ich sein muss.
denn zum glück weiß ich auch: die kunst rechtfertigt's.
sollen sie doch schauen die nachbarn, auf die erschaffene figur die ihnen vorgesetzt wird, diese einsilbigen.
zugeben muss ich, dass nicht ich gekränkt bin, sondern der stolz,
mein geliebter mitbewohner,
vom dem ich glaube dass ich ihn nicht gut kenne.
das ist bei zeiten nichts neues, aber diesmal ist noch ungetragen.
aber selbst um das schöne preis der geisteskleider ist es nicht, es ist um den wenigen platz im spiegel, man sieht sich eben einfach so schlecht wenn man neben statt vor dem mitbewohner steht. aber: die
eitelkeit
wird’s schon wieder richten.
recht hat das glasbild.
in mir quillt eine stimmung hoch, die mit jemanden schimpfen möchte.
aber unglücklicherweise habe ich gelernt, dass das ein schlechtes verhalten ist.
neuerdings nennt man das ja gaslighting.
gaslighting war eine meiner liebsten tätigkeiten bevor es dafür einen namen gab,
und ganz nebenbei:
während der krise denke ich mir, altbewährt ist wohl nicht immer schlecht.
also, warum genau ist die verbale folterkunst so verlockend und warum hat sie ihren glanz verloren?
sortieren sie sich schließlich fast von selbst,
diese zerstörerischen formulierungen, die mit wenigen
silben kinderaugen
verbrennen.
nun, betörend schauen sie mir aus den augen, die sätze in meinem kopf, ich kann nicht lügen,
auch wenn lügen gut kann: leise sage ich (schelmisch) vor mir her, lausche ihren zarten klängen und stelle mir ihre törichtkeit vor - töricht! mordgedanke!
manchmal sag ich;
eigentlich will ich sie ja schätzen die menschen,
aber sie sind einfach so abstoßend.
ehrlicherweise graut's mir näm ich schon bevor ich überhaupt den mund aufmache und während ich das dann zu irgendjemandem sage,
weiß ich:
das ist gelogen.
manchmal mag ich jemanden, weil ich gemocht werde und ich verneine guten geschmack nicht.
aber insgeheim denke ich, ich will sie gar nicht mögen, ich will vergöttert werden.
deshalb hat die gesellschaft die exzentrik erfunden.
der spiegel der gesellschaft reflektiert mich,
das sage nicht nur ich, sondern schon der sartre aber ich füge hinzu:
je reizloser das andere desto schöner das eigene.
und ich schau sie gerne an, die reizbaren soldaten ohne herz.
____________________
herrschsüchtige legionäre,
das deutsche heer, herrlich, herrje ... die bundeswehr.
wehren sich gegen alles was verwehrt bleibt und laufen davon von der lambrecht, ihr gutes recht,
wer am schnellsten rennt kriegt vielleicht noch einen platz im atomschutzbunker, wenn die erste bombe die augen weiß blendet.
lammfromm und kindisch uniformiert hat sich die christine mit der rüstung beschäftigt,
nun ist sie beschäftigungslos,
arbeitssuchend und spottfindend.
die beschäftigten jedenfalls verlieren keine zeit, steht der krieg doch draußen vor der tür,
drinnen im haus aber ist beim besten willen kein platz für ängste.
ach herrjemine, ihr seid zu früh!
ach du schreck, es ist nichts vorbereitet.
wie bei jeder guten party, sind alle fertig; spontanität, im krieg und in der liebe. eilige und schnelle vorbereitung der zubereitung, damit das kochen noch ein wenig schneller geht und effizienter wirkt, das perfekte dinner.
einstudierte rezepte aus der heimat.
jetzt ist es aber nunmal so, und während die gäste warten, serviert die lambrecht dann champagner an den lieben sohnemann,
der wichtigste gast im flugzeug zur kriegsregion.
ein zaundürrer schauplatz, am kleinen finger klebt der luxus,
aber weil wir in einer demokratie leben,
war das dann auch der letzte ausflug mit dem zeug der bundesregierung.
erst protztig,
dann patzig
und am ende pikiert.
vereintes deutschland,
geeinte spaltung.
geeinigt haben wir uns auf den verkauf der barrasjacken, damals, anderswo tragen die leute sie mit stolz!, verzichten auf völkermord und stolzieren voran heimeilig, wohlig, mit rosaroten backen.
einigkeit und recht und feigheit.
die schöne deutsche flagge, an den seiten der arme.
die schöne deutsche armee,
heeresführung auf herrenniveau,
der krieg jagt die gruppe und die truppen ziehen los,
ohne jacken und ohne socken, ziehen lange gesichter,
schieben panik und raketen.
jetzt jedenfalls haben wir den boris pistorius,
aber vorsicht, keine falschen rückstöße,
der boris pistorius ist nach jesus christus geboren.
das gute am boris ist, dass er selbst mal im krieg war,
moment halt,
das gute am boris ist ja, dass er mal zumindest irgendwann irgendwas mit der bundeswehr zutun hatte,
im letzten jahrhundert vielleicht,
stimmt, das war's.
da schlaf ich gleich viel ruhiger, wenn ich weiß, dass der boris die panzer, die er aktuell zählt, noch persönlich von damals kennt.
auch wenn ich mich nicht einfach abspeisen lasse,
bin ich doch leicht zu füttern.
um das futter der soldaten kümmert sich jetzt auch der boris,
und um die socken natürlich, sowieso,
aber freilich erst, wenn er mit dem panzerzählen fertig ist, versteht sich von selbst. es sind nicht viele, das macht die zählung bekanntlich nicht schneller,
andächtig denke ich an den opa,
der ist etwa genauso schnell, ob er mitgezählt wird?
wie dem auch sei, was kümmert's mich,
zum glück habe ich studiert und wir eine gesellschaft geformt,
also schlagen sich die dummen der gesellschaft statt mir den schädel ein, und die schönen blonden kopf mit glotzaugen bleibt unversehrt.
am ende weinen alle augen, das ist klar, aber die klarsicht, die erhaschtuns schön langsam,
das muss wohl so sein.
kristallklarer noch:
nun darf man nicht mal mehr das bild mögen, das schöne stockfoto von nach dem zweiten weltkrieg, wie deutlich war's doch ein übergriff,
äh, ÄH,
wie schön war doch der kuss, da irgendwo, vielleicht europa?
ach, wen kümmert's,
wir kleben uns das bild als wandtattoo trotzdem in die küche und ins
wohnzimmer und auch gleich noch ins
schlafzimmer und ins
klo, hallo vergewaltigung, singt da der frauenchor.
lustig ist ja, dass obwohl so viel zeit vergangen ist, die lyrik trotzdem nichts erreicht hat.
da zerreißen wir uns also unsere mäuler und verknoten unsere zungen zu intellektuellen gesellschaftsermahnungen und sie stopfen uns jene mit ignoranz.
ein jeder weiß schließlich, nur geschlossen kann ein krieg gewonnen werden, das ist zumindest was man besser von dem geschoss erwartet,
sonst erschießt die gegenmannschaft alle.
erschlagen liegen wir vor der gesamtsituation,
aber in der ganzheit der dinge bleibt uns trotzdem nichts anderes übrig als trocken darüber philosophieren,
voanzutreten und gesichter zu zertrümmern.
ja, das wird es wohl sein.
im kriegszustand und in der liebesduseligkeit,
wie schon erwähnt, ist nämlich
nichts erlaubt,
und zukünftig wird sich daran auch nichts ändern.
__________________
wir folgen dem mantra.
in zukunft verhalten wir uns anders, geloben verbesserung, stetiger anstief, strittiger aufstieg,
aber haben nichts im sinn als den mars und das schwarze universum und überhaupt alles, aber vergessen die gemeinheiten der gesamtheit,
die dort hinter den grenzen der menschlichkeit auf uns lauern.
ganz allgemein schon sind da die vielen grenzen und nicht mal der kosmos ist unendlich!
(verschwöre ich bildungslos.)
expandieren das humanitäre problem und sind menschlich zu effizient um zu affektieren.
endlich schreibt mal jemand darüber!
ach... dann stelle ich fest:
die liebe ist nicht unendlich.
das leben ist nicht unendlich.
nichts ist langlebiger als der tod.
und das paradoxe:
das ende kennt immer jede, aber an den anfang kann sich kaum einer mehr erinnern.
in zukunft wird alles anders, das verspricht mir die neue kanzlerin und wir uns von der aussicht,
aber das problem an der zukunft ist eben, dass sie nicht künftig,
sondern jetzt ist.
so einfach und so bescheiden nämlich, ganz unverhofft, schaut sie dann rein in die kleinbürgerlichen gartenhöllen.
und da kommen der zukunft
fragen.
fragen ohne audienz.
fragen mit abstinenten vokabular.
na, vielleicht bringt die zukunft ja die neu erfundenen wörter mit sich, wenn sie da so verdattert vor dem gatter der faden obstbaumgärten der germanen ankommt.
wichtig zur wichtigkeit;
die probleme von morgen sind heute noch nicht geliefert worden;
drum ist mir weiter zukünftiges erstmal egal, denn: ich sitze hier in der januarhitze und genieße teure schokoladenkekse in der trockenen sommerluft.
billig ist der zucker der die süßen kinder füttert,
erst quengeln an der theke;
dann ran an die quelletheke, anschauen, was es für die mama und den haushalt da so zu entdecken gibt,
rein zurück in die versuchung für groß und klein,
die immer noch so dringend gestillt werden wollen. die russen trinken betäubungswodka, die deutschen essen affenzucker.
die kleinsten, die gegenwärtig so gesund und behütet durch die schwächelnde welt fallen,
können noch gar nicht verstehen, wie marode es um ihr trautes heim steht, was amüsant ist, das merkt man daran,
dass die bengel noch so frech lachen wenn sie klein sind.
aber ihnen wird das lachen schon noch einfrieren im august wenn es in deutschland schneit, denen wird's schon auch noch schlecht gehen! da hab ich zufriedener maßen keine skepsis, denn wenn es mir schlecht geht,
dann bitte
auch den anderen, dann bin ich nicht allein mit dem schlecht sein. und weil es eben so ist, wie es ist,
werden auch sie zweifelsfrei in die kätzchenfalle stampfen und sich reproduzieren wie die wahnsinnigen,
der systemjagt kommt keiner und keine aus und den produkt dann, dem kommt das lachen auch nicht mehr aus.
ein bisschen schlechter noch als uns wird es ihnen gehen.
beruhigt dreht sich das ökosystem des reichtums noch einmal für weitere neun minuten im bett um und driftet beruhigt erneut zurück an den ort,
wo noch platz für alle menschen war.
datiert sind die randbedingungen des zerstörten planetens nicht erst- seit gestern,
aber das ist eben die kompliziertheit, wenn man erwachsen ist, mit solchen
problemen will keine tetris
spielen.
ecken, kanten, grenzen.
der ausgang aus dem labyrinth: das entfernen von 98 prozent des gehirns.
beschränkte lösungen.
da haben wir die zeit wohl ein wenig zu viel angekurbelt und aus den augen gelassen, haben unbedacht gar nicht bemerkt,
wie die kleine ihre partie mit der spindel des fortschritts
spielt.
immer auf der jagt erwiesen sich dann manche auf dem spielplatz der triebwiese als jäger mit reicher beute, andere als gebeutelt vom zwang der pirsch.
wissen tun wir's genau, aber kümmern tut's uns nicht, so grob schaut sie eben aus, die zukunft.
zukunft, zukunft.
vergangenheit.
sie ähnelt ein wenig der mutter, aber auch die liebe mama kann nichts gegen ihre triebliebe tun,
die evolution heiligt dien schoß der zukunft, und sie mögen uns schon bevor wir da waren gezwungen haben, das andere zu lieben -
dagegen kennt auch der beste hausmann kein mittelchen.
manchmal überwiegt wie lieblich ich bin dem, wie reizend ich sein kann, leicht gereizt aber schwer abszinent, denn auch ich gelobe in zukunft feierlich besserung.
manchmal denke ich, so ist er eben, es ist der lauf der dinge von fischli und weiss ganz genau,
dass wir uns lieben und uns gegenseitig zerstören, weil was sich liebt, das vernichtet sich. das weiß nicht nur ich, sondern auch jedes neunmal kluge kind.
und der honig der gewöhnlich neben die geschleckten münder der wollenskultur
behäbiger politiker
dekoriert wird, sagt beim spaziergang auf der wampenschanze schmierig
hallo!
zur völlerei während er das übbige voralpenland hinuntertropft.
denn nichts ist ein kreis, und ein wenn irgendwas ein kreis wäre, dann wär' der kreis perpetuierlich (auch, wenn das gelogen ist) und es wär' ja schon verrückt!, wenn die ernte an jene ginge, die säten.
mit dem klimawandel hat der lagerist nicht gerechnet und der lieferant die lieferung falsch adressiert.
machen wir viel draus und denen drum nichts weiter vor, die fleißigen bienchen werden schon noch in spielerischen arbeitsgruppen eine lösung finden.
oder wir schreiben ihnen ihre schuld selbst zu, für das niederträchtige handelnd des
nichts tuns.
da schaue ich in den bienenstock hinein und die schauen dumm aus der wäsche.
rufen: insektengericht! aber
nein
nein, ich bevorzuge schmankerl aus der süßwarenabteilung.
und scharfsinnig wie ich bin, kann ich dort nicht anders, ich kauf eigenhändig gleich alle! von der zuckerstarken sorte und selbstständig wie ich sein muss,
brauche ich dafür nicht mal ein kollektiv. der possierliche schokoladenkeks in meiner hand
übrigens,
übrigens
der kann rein gar nichts, fällt mir gerade auf. der schaut auch nur drein wie der stift, der da immer griffbereit rumliegt und nichts selber tut.
dem keks geht es aber, denke ich, dreckiger als dem stift,
ja wie auch immer, ich habe keinen von beiden gefragt.
also vielleicht auch doch,
wer weiß, ich jedenfalls nicht! aber:
der stift stirbt deutlich länger vor sich hin,
denke ich:
als so ein keks.
na immerhin wird er nicht ausgekackt.
______________
ich bin angekotzt.
da fragt eine manche noch wirklich, wie ein menschlein ernsthaft auf kinder verzichten kann,
diese perfekte nachgeburt, die reinkarnation,
die projektionsfläche um mit sich selbst zu romantisieren.
ganz genau, beschrieben wird das gesandte pack, angeschissen und mit matschbirne, so liebreizend, gar nicht kann man verzichten! gar nicht, richtig? richtig.
aber auch: zermatscht, leichter als fallobst, wenn man es auf den boden schmeißt.
und da soll sich noch einer z sammenreißen und das arme kind nicht direkt auf den boden schmeissen
wenn es einen anscheißt,
während man die kotze vom schwabbelkörper wischt.
das kind scheißt nicht nur sich selbst ein, mich schiss es auch an, mich kotzt aber nicht nur das baby an, sondern alles.
ausnahmslos. aussichtslos. ratlos.
wie auch immer.
eingebrannt entfliehe ich dem herzchen zum apothekenschrank (auf dem weg begegnen mir alle guten geister),
vorm schrank schreie ich in den zauberschrein hinein und greife das giftmittel heraus.
denn, wie jeder weiß, bin ich nicht so eine.
was kümmert mich es, dass ich mich um das baby kümmere.
ich bin am herd modern, ich koche asiatisch.
_______________
in bundesrepublik,
da wird aus wie schon immer aus der modernen liebe heraus geheiratet und nicht wegen einer aufenthaltsgenehmigung.
da sind wir uns einig und sicher und so mögen wir die geborgenheit. bei uns emanzipierten europäern!
der spitze des intellekts, den schöpfern der krone.
und so heiraten wir hier in europa vorzugsweise europäer (rassisten sind wir freilich keine, aber monochrom eine schöne schattierung).
einfältig, einfarbig,
monogam. monochrom.
ein paar jahre kann dann beobachtet werden, wie die fortschrittsgesellschaft im frischen
saft der zweisamkeit
verweilt.
sachlich. sicher. schön.
admiriert sich, unterstützt sich, spricht von wir und geht durch dick und erhält ein kleines wohlstandsbäuchlein.
motiviert zum aufstieg schmieden die frisch verheirateten meist projekte die zusammenschweißen, zimmern sich eilig schwitzend häuser in die siedlungen der gleichströmung und sagen
hallo!
zur lieben frau nachbarin, wenn sie sonntags morgen loslaufen, um einen menschen abzustechen.
glücklicherweise setzen diesen plan nur die wenigsten um, denke hönisch:
wäre aber amüsant!
und stelle mir die semmelschlange mit sonntagsidioten vor, die sich abschlachten, sobald der erste das pfenningzählen anfängt.
kleinkrieg in der kreisstadt.
nachdem sie dann jedenfalls die leiche,
pardon,
das frühstück nach hause gezerrt haben und im frisch gesprenkelten garten ihrer schönen haftzelle den automatenkaffe genießen,
unterhalten sich zwei verschuldete und zwei mittellose über immobilienpreise während der hälfte der gesprächsteilnehmenden am ikeatisch der speichel vom gesicht gewischt werden muss.
beruhigt über das theaterstück denke ich:
alles gut, alles wunderbar, allen geht der kopf verloren.
alles friedlich an der sonntagsfront, nicht lange! da hat wohl einer der vier vor glück in die hose geschissen, während wir hier so fröhlich umher extravaganten.
herrje,
nicht weinen (...),
nicht schreien,
nicht mit scheiße werfen, der papa kümmert sich gleich drum.
die oma pfennigzählerin kommt jedenfalls immer vorbei, am nachmittag des herrn, und gesellt sich zur munteren
sippschaft und isst einen happen babygulasch während sie mit den kindern am tisch
spielt.
die liebe oma, die ist so alt, die kennt die stadien der liebe blind,
und den geschmack von osteuropäischen speisen stumm,
seelenfriedlich lächelt sie, als sie das erste mal den geruch der ruine wahrnimmt, es ist ein willkürlicher moment, auch den kennt keiner,
aber die alte.
die pfenningzählerin schaut deshalb einfach nur schweigend nickend zu, während die familie langsam zu brö- ckeln beginnt, während das teufelsanwesen so blitzsauber im hintergrund die hölle zeichnet.
denn irgendwo zwischen den unschöner werdenden morgengesichtern und dem veralteten auto,
weil das geld für ein schickes neues fehlt um im kreisverkehr zu protzen, schleichen sie umher die zweifel.
die plauze und die flaute huschen ins haus,
hand in hand,
es scheint, als könne die eine nicht ohne den anderen und beide benehmen sich, als wär das traute heim ihr zuhause.
träume von damals werden von der nächtlichen frustration radikalisiert, sie warten nun nachts mit dem messerteddy im bett, bereit die gehirne des wirs zu zersägen.
der kredit kommt in die jahre und der arsch nicht mehr heim.
oh,
hallo!
guten tag klische, warum trägst du heute rot?
die kinder sind leider oft hässlicher als erwartet und dümmer als vermutet und da, zwischen all den waschladungen wird sie dünn, die luft der liebe.
nach 14 jahren und sechs monaten wird dann geschieden.
die oma hat's gleich gewusst.
geteilte meinungen zu allen themen, tei en nicht mehr den lieblosen orgasmus sondern das vergötterte vermögen und mögen tut man sich schon gleich gar nicht mehr!
die in der zwischenzeit teilgereifte pubertäre mittellosgesellschaft steht daneben und schaut durch die
wohnzimmertür
dämlich in die unsichere zukunft.
man könnte meinen zwischen all der streiterei und der ignoranz, wenn die kinder die eltern beim fremdgehen erwischen, da irgendwo entstehen sie, die pimperpias der zukunft, aber falsch gedacht, die werden überall geboren, manchmal heißen sie anders,
und sehen auch etwas anders aus,
aber dedektiv dirk, der hätte
keine
probleme, sie in der masse zu identifizieren.
____________
samstagabend.
am ende der flittchenschlange der reingeschichteten lebenstraumata steht der onkel dandy
und holt sich einen runter.
hätten sie sich halt nicht so ausgezogen
diese schlampen,
dann wär' die stange schon beinhart!
,denkt er.
wie ein trottel im foyer der traurigkeiten steht er da also, und krault fleißig vorbereitend weiter,
will die bezahlte zeit doch schließlich gut investiert sein.
fleißig war er immer, gründlich auch, es brennt ein wenig, rot ist es auch,
vielleicht liegt es an seinen seifenlosen händen,
vielleicht an seidigen reiben seiner schreifpapierhände,
wen interessiert's.
der dandy hat studiert, philanthropie, deshalb weiß er auch, was er pudert.
er genießt die geistlosigkeit, gewartet hat er doch so lange darauf, endlich am schalter seinen schwanz ablegen zu können.
ein gelübde der lust.
da ficken sie also, die pasteten des donnerstags,
freiwillig, wie ein jeder (bevorzugt das arschloch, das geleckt wird!) sagt, acht stunden täglich wie andre ins büro gehen.
verhaltene verwaltungstätigkeiten, ein zweierlei arrangiert in trüber brühe aus
intimflüssigkeit und telefonsex.
die einen säuseln fick mich, die andren fick dich, aber einen orgasmus hat keine am ende.
von den schlanken parallelen, die aus osteuropa importiert werden, landen
die besser informierten in der freien marschwirtschaft der belästigungstelefonie,
die schlechter belesenen erhalten dagegen die belästigung freier direkt ins haus.
die beschwerdehotline dagegen, ist vierundzwanzig sieben geschlossen, für alle nutten.
den dandy jedenfalls treibt sein fotzenfetisch in die lüsterne gegend.
im kapitalismus kann man verdorbene wünsche kaufen; der kapitalismus das süffige gemisch aus ejakulat und gesellschaftsproblem, tropft am standbein des männerstaates herunter.
nein, stimmt gar nicht
kommt mir da,
neuerdings verschreibt schließlich das gesetz die benutzung von kondomen während des kochens, auch wenn das essen am ende wund schmeckt.
der dandy dagegen mag es lieber saftig, deshalb gibt er einfach einen zwanziger extra im schatten des schalters
und serviert seine soße zum ausschlürfen in der muschel der köchin.
nach 20 minuten kriegt er dann seinen geschundenen schwanz zurück,
der onkel zieht seine verdorbene jacke an,
setzt den verdeckungtätigen hut der schande auf und geht.
hinaus in die welt der bevorzugung, nimmt wieder platz auf dem stuhl des chauvinismus, da klingelt sein mobiltelefon.
vodafonzufriedenheitsumfrage.
da leg ich immer gleich wieder auf.
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die frühe nutte fängt den wurm.
die sprachgewandtheit ist den rachen hinunterverschwunden, wie eben schon erwartet und bezahlt.
erwartungsvoll und verheißungsgesteuert steckt er ihn rein, den schlüssel ins stahlherz der straßenbekanntschaft.
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zurück ist sie, die wut auf die wurzeln.
die deutschen, die deutschen schauen ja am liebsten pornos von den deutschen.
die dann auch noch deutsch sprechen, haben sie doch so eine schone sprache,
die deutschen,
und so eine tolle ausdrucksweise haben sie auch noch,
die weißen alten säcke.
in den deutschen pornos, in die die leute eben so gerne reinschauen, sagt die sternchendenise: du geiler fickhengst;
und ich glaube fest daran, dass während sie das so lustlos wie möglich in die kamera gröhnt, sich irgendwo ein weiblein erhängt.
da sagt sie also, gib's mir hart, während sie ihr gesicht schmerz
verzieht.
er verzieht zwar keine miene, dafür gibt er es ihr hart, das gefühl, unterdrückt zu werden.
sie dagegen unterdrückt ein wimmern,
wobei das im gemeinverstandnis des landes der ananassüßen ponytales ohnehin als laut der lust abgetan wurde.
leise suchen ihre augen nach halt, wir sehen es nicht, ihre augen sind schließlich kein geschlechtsmaterial.
schaut man mal wieder, was mann so filmt. aber nein, eigentlich kann ich so willig ich auch bin keine schandtat erkennen,
schande wäre schmutzig, aber die
schlampen
putzen sich ja schließlich vor dem sex.
und der mann ist ohnehin immer rein, der muss sich nicht waschen. immer rein da in die gute stube.
warm ist es, im haus der gottmutter nutte.
legen wir los mit dem dirty talk, dem schmutzigen verhör der deutschen.
sag mir, wie dreckig magst du es?
sag mir, wieviele hast du vergewaltigt?
da waren sie nicht stolz drauf, die deutschen mütter der deutschen männer, mussten sie mit ansehen, wie diese gewaltsam ihre schuldige lunten hobeln,
während sie diesen erniedrigenden szenen der interaktion beobachten und den zarten klangen der ejakulation lauschen.
aber stolz sind die deutschen mutter schon seit mehr als siebzig jahren nicht mehr. hier, in deutschland.
also was solls.
ach, wen bedrängt's.
https://www.youporn.de/watch/1933/mil f-elfriede--deluxe--wird-hardcore-verge- waltigt-und-schwanger/
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nach jahren der fortbewegung
eigenbildung und des selbstständigen denkens, stellen manche fest, dass es klüger ist, zu vegetieren statt zu leben und zu akzeptieren statt zu partizipieren,
nun, mir soll's recht sein.
wer nicht dabei sein will im echten leben, der hat die langeweile nicht günstiger verdienen können.
spannend:
so gezügelt verhalten wir uns im brötchenverdienerknast,
schüchtern, gebeutelt, bis hin zur
traumatisierung!
,nur manche sind mutig genug, sich was was zu trauen, und ich trau mich zu sagen: mir gefallen die ärsche im internet nicht.
wie schön, der ausdruck,
der geistigen evaluation auf dem rasierten rücken der gesellschaft.
das internet.
der freiraum der räumlichen unbegrenztheit. da kommen nicht mal die schlausten aus,
alle kleben vor dem viereck, werden zweidimensional, alle sehen was jeder sieht.
isolation für introvertierte, individualität gegen intimität.
aber wer soll das auch verurteilen, hergerichtete beiträge gibt’s für alle,
inhalt für jede.
jetzt sind wir also eingeschüchtert in der arbeit, und spüren von der ängstlichkeit nichts mehr, sobald wir ins zimmer der unbegrenzen kausalitäten gehen.
dahin, wo manche mamas sich schämen würden, wenn sie sähen, was ihre nachfahren dort so treiben.
die schiere panik vor abgaben, aber unendlich geduld für das perfekte bild.
ich ersetze das wort spannend mit seltsam.
denke:
danke an den stift, an die unbelebte welt.
unhaptisch und prall gefüllt.
freilich, klar, man kann sich die nase aufschlagen beim lecken am eigenerfolg und der admiration des spiegels,
aber im gegensatz zur vegetation....
denke:
ist doch ein sinnfreies leben sonst. ich möchte nicht sagen, dass es einsiblig ist, aber zeitlahm in 14-sekündige aufmerksamkeitsspannen.
14 sekunden kochen.
14 sekunden sex.
14 sekunden gesellschaft.
ich erkenne parallelen zu diesem text.
übervoll war ich mit verschwendbarem potential, waren wir alle! und jetzt traut sich keine mehr ein buch zu schreiben,
das ist das schlichte resultat.
aber der popo, der passt perfekt ins portraitformat.
schade eigentlich, dass er so gekommen ist.
_________________________
eine art des ausdrucks.
ich hab da was, sage ich und denke ich.
da liegen sie, die belege der errungenschaften.
von unten kann man nicht viel lernen außer wie es ist ins reiche himmelszelt zu schauen.ich riskiere lieber nichts und wende ich mich vorzugsweise gleich nach oben.
erregtes triebtun, admiration erzeugen; wer keine referenzen hat, kann eigentlich sein wer er will. ich bin da was, denke ich.
schizophrene schauspielereien rein zur belustigung. künstler ist künstlerin, wer kunst studiert hat, gestört, wer mit sich selbst schwanensee tanzt. .
partizipieren, konsumieren, raus in den nebel,
interagieren, aber nur mit einem selber!
auftauchen, eintauchen, untertauchen.
ich war da wer,
sage ich und verschwindet.
_________________________
ein warteschlangengedanke untermalt von der warteschlangenmusik;
ich schlinge mich rein, in die sauberkeit der reinen inhaltslosigkeit.
die kerstin (oder katharina) nämlich, die ist keine schlange,
die ist eine hexe. (die nebendarstellerin mit der hecke die mir aus der nachbarschaft schon bekannt ist.)
((nennen wir sie heckenhexe.))
jetzt wo ich weiß, wie die heckenhexe heißt jedenfalls,
weiß ich auch, dass ich nicht heiße,
wie die magierin selbst.
erst war ich erstaunt, dann habe ich mir das ganz genau angeschaut und jetzt schaue ich in den computer hinein. eine weile habe ich sie beobachtet,
die nachbarin kerstin oder katharina frau heckenhexe, aus meinem standpunkt heraus detailinspiziert.
und jetzt resultiere ich ohne scheu:
so trostlos muss es sein, das sagenverlogene paradies.
parasitäre zustände im mittelmeermond,
zurückgelassen habe ich die scheinheilige nachbarschaft und mache mich nun auf, um einen zaun zu kaufen. dieser zaun soll etwa su aussehen,
wie der, der dem christian lindner seine zarten träume schmückt und ihm ein
nächtliche erektion des migrativen aufregens
beschert, ja genau.
und den bau ich dann von meiner seite meiner wüste an die grüne hecke ihres biotops heran.
schlau wie ich bin, nutze ich den nährboden des nachbarschaftskriegs dann für meine tomatenstauden und wer weiß?
vielleicht sprüht die hexenhecke ja gleich noch ein wenig mehr vom zorndünger,
der eignet sich wunderbar für das halbschattengewächs des gesellschaftsgeschwürs.
aber jetzt will ich mal nicht so sein mit der lieben nachbarin. erst kürzlich
konnte ich sie dabei beobachten,
wie sie sich selbst beobachtet, und das hat mir ohne zweifel gefallen.
ich steige also ein in den individualverkehr, schaue kurz in den innenspiegel und genieße eine zigarette auf dem weg in die welt der männer.
baumarkt.
es gibt nie was zu tun.
keinen zaun bauen, zum beispiel.
im gegensatz zum christian schreibe ich gern das wort zaun und bekenne mich zu meiner sexualpräferenz.
ich bin ein dröger zaungast fraglos ohne scham.
aber wenn die trockene wüste erstmal sicher eingezäunt ist, dann hat die zaunkönigin pech gehabt. tja, denke ich.
also:
hallo, einen zaun bitte.
hallo schönen guten tag! wo ist ihr mann?
nein, entschuldigung allerseits, ich habe mich zu einer glatten lüge hinrutschen lassen, der verkäufer antwortet natürlich:
hallo, schönen guten tag! zäune können wir leider nicht mehr sagen, aber wir verkaufen tore mit seitenteilen.
hallo, ja danke, gut, wunderbar, dann nehme ich 3.876 km von den toren mit seitenteilen bitte.
___________
themawechsel.
umherschiffern auf der kreuzfahrt, ich gönne mir selten etwas, aber jetzt bin ich bereit die heimat zurückzulassen, denn ich darf ja rumschippern!
schließlich habe ich den roten pass. mein schiff schneidet seinen gleise in die katastrophe.
hallo strophe!, wie gehts dem untergang?
wer alleine an der reling steht und raucht verkörpert humanität, dekadenz und todsünde.
die sünde ist menschlicher natur eben wie ihre tautologische und konsequent folgerichtige benennung und damit nur ein schlichtes symptom der dekadenten humanität.
also was bilden wir uns ein, dass wir nächstenliebe mit dem wort human assoziieren warum nennen wir nächstenliebendes verhalten nicht besser menschenhass?
wir handeln
gegeninstinktiv,
agieren
gegeninstinktiv, spöttisch denke ich,
aber was sollen wir auch sonst tun.
uns bleibt ja nichts andres übrig.
am ende bleibt noch nicht mal die welt übrig.
eine antihumane kreuzigungsfahrt, für menschen gleicher natur. voranschreiten können wir, weil wir anmut erfunden haben.
erheben uns über die natur, erhaben, kopf gehoben,
der aufrechte gang als beginn. die schwimmende maschine als sinnbild für den massiven fortschritt.
im hinblick auf entropie von allen eventualitäten wird deutlich, dass den einzigen ausweg das kontrollierte chaos sein wird. wenn der punkt des chaos aber bereits überschritten ist, wie entzieht man sich der kausalüberflutung? äh.
das sinkende schiff unserer zeit:
der flynneffekt.
menschen werden dümmer, mag eine schlussfolgern und damit hat sie recht.
globalisierung als zarte knospe voller versprechungen, digitalisierung als antwort auf überglobale ordnung, sortierung.
wie lange fahren wir gleich nochmal kreuzfahrt, bevor wir anfangen uns zu kreuzigen?
fiktive fahrgemeinschaft, eingebildete kranke fahren kraftmaschinen,
kräftig und kreativ.
es ist eine schmale reling zwischen der flut von fiktion und der trockenen realität, und:
ich lache über die leute, denn meins wird meins sein,
sagt sie da, die frau mayra vega.
eigentlich ist es doch ganz gut, dass so viele menschen ihre zeit mit kreuzfahren totschlagen.
erstens bringen sie uns mit konstanten knoten an das ende dieser tragödie.
zweitens verunglücken glücklicherweise erstaunlicherweise erstaunlich viele von ihnen.
ahoi.
________________
ich denke, das ende
eines buches sollte sich so verhalten, dass nicht mal der geheimnisvolle dedektiv dirk bemerkt, dass es vorbei ist.
es folgt nichts weiter, es passt
keine hose, es passt
kein deckel, es passt
keine lösung, die passiv perverse gesellschaft ist nicht geheilt,
aber
immerhin sind manche zigaretten aufgeraucht, wenigstens eines geschafft.
bitte schließen sie hinter sich das mietfenster sachgerecht.
bitte zündeln sie nicht mit sprache.
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das ende, ende
ist simpel,
ich habe jetzt eine frau.